Wer suchen muss, kauft weniger und kommt seltener wieder. Ein gutes Wegeleitsystem führt Kundinnen und Kunden intuitiv durch den Markt und ist gleichzeitig Teil des Markenauftritts.
Was ein Wegeleitsystem leisten muss
Es soll Orientierung geben, ohne zu überladen. Kundinnen und Kunden sollen beim Betreten verstehen, wo sich die wichtigsten Bereiche befinden, und im Gang schnell finden, was sie suchen.
Drei Ebenen der Orientierung
Die erste Ebene sind Fokuspunkte: große, gut sichtbare Elemente über Frische, Bäckerei oder Getränken, die schon vom Eingang aus erkennbar sind. Die zweite Ebene ist die Abteilungs- und Gangbeschilderung. Die dritte Ebene ist die Regalkommunikation direkt am Produkt.
Sichtachsen und Licht
Ein Wegeleitsystem funktioniert nur, wenn es gesehen wird. Wichtige Elemente gehören in Sichtachsen und sollten gut beleuchtet sein. Leuchtende Schriftzüge oder Profilbuchstaben sind hier besonders wirksam.
Orientierung mit Charakter
Ein Wegeleitsystem muss nicht nüchtern sein. Am S-Bahnhof Südkreuz führt es wie ein Fahrplan durch den Markt, in Babelsberg im Filmstil, in der Potsdamer Altstadt im Barock-Look. So wird Orientierung Teil des Erlebnisses.
Typische Fehler
Zu viele unterschiedliche Schilder, zu kleine Schrift, uneinheitliche Begriffe und Beschilderung, die von Aktionsware verdeckt wird. Ein Konzept aus einem Guss vermeidet diese Probleme.
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